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Autor: Daniel Oper
zuletzt bearbeitet: 13.09.2007
Nach der Beschäftigung mit der "großen weiten Welt" im Rahmen der letzten
Jugendzukunftskonferenzen ging es in diesem Jahr ums Eingemachte - um uns Jugendliche.
"Örtlich betäubt - Jugendliche zwischen Anpassung und Rebellion" setzte sich mit
dem herrschenden Politikverständnis und mit den Mechanismen einer alles dominierenden
Medienwelt auseinander. Darüber hinaus wurde der Frage nachgegangen, ob wir
noch Kitt für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft benötigen oder ob wir nicht
besser in einer Welt leben sollten, die von Individualisten geprägt ist, in einer
Gesellschaft, die auf persönlichen Erfolg und auf "Ellenbogenmentalität"
setzt.
Wie stehen wir Jugendlichen zu diesen Fragen? Wie stellen wir uns eine Gesellschaft vor,
in der wir leben wollen? Können wir sie überhaupt mitgestalten?
Zudem stellte sich die Frage, ob wir nur "Opfer" des Systems sind oder auch
"Täter", die sich der "Geiz-Ist-Geil-Mentalität" hingeben und sich
zurücklehnen, wenn das individuelle Glück nur stimmt.
Zu diesen Fragen wurde in den Pavillons
Emanzipation, Manipulation - oder manipulierte Emanzipation
Facetten politischen Engagements - Einsteigen - Aussteigen - Sitzenbleiben
"WIR-AG" - "Ich, jung, dynamisch, sucht Wir für gemeinsame Stunden"!
gearbeitet.
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